Unsere Kirche als Kraftort – täglich offen

Viele Menschen glauben daran, dass es besondere Orte gibt, die Menschen Energie schenken können. Solche sogenannten «Kraftorte» finden sich in der freien Natur, aber auch in Kirchen, Schlössern und vorchristlichen Kultstätten. In der reformierten Küsnachter Kirche wurden 2010 solche Energiefelder entdeckt. Sie ist täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr offen und lädt zum «Energietanken» ein...

Kraftort Kirche (Foto: Andrea Bianca)

Reformierte Kirche Küsnacht als Kraftort

Zusammenfassung zu den Messungen von 2010 » Andrea Bianca
Roadmovie (24 min Youtube) » Kraftorte in Küsnacht: Kirche, Chalte Hose, Sonne, Zehntentrotte

Im Buch » Orte der Kraft in der Schweiz bestätigt der in Küsnacht aufgewachsene Christoph Auckenthaler 2023 die Messungen von 2010: «Ich kann bestätigen, dass im Chor beim Taufstein eine sehr starke Energie zu spüren ist. Bereits am Morgen verspürte ich die mir bekannten, täglichen starken Schulterschmerzen. Nach knapp zwei Stunden in der Kirche, insbesondere beim Taufstein und an weiteren im Plan gezeigten Energiestellen, aber auch in der gesamten Kirche verliessen sie mich. Ich konnte mich öffnen und spürte die Schmerzen bis am nächsten Morgen nicht mehr - ein wunderbarer Moment!»

Kirche als Kraftort: Darf das sein?

Die reformierte Kirche Küsnacht soll ein Kraftort sein. Das haben Parawissenschaftler mit Ruten, Pendeln und Fühlen 2010 herausgefunden: Im Bericht der beiden Architekten und des Bauingenieurs hiess es: Im Chor existiere ein Energiefeld von 18 000 bis 20 000 Bovis-Einheiten. Wie geht das mit der Bibel zusammen und bedient sich die Kirche hier der Esoterik? Ein Gespräch mit Pfarrer Andrea Bianca: » Artikel im Küsnachter Bote (12.1.26) von Björn Reinfried

Wirkung der Kraft in der Kirche 2026

Anlässlich der Veranstaltung «Werte&Trends: Orte der Kraft» am 29. Januar 2026 wurde die Frage aufgeworfen, ob die reformierte Kirche Küsnacht zu Recht als Kraftort bezeichnet wird. Zu diesem Zweck wurde eine neutrale Person, die über Erfahrung in der Energiearbeit verfügt, beauftragt, die energetischen Felder der Kirche zu überprüfen. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sind eindeutig: Die Kirche ist im Wesentlichen von positiver Energie durchdrungen. Im Rahmen des Referats von Andrea Fischbacher » Forschungsstelle Kraft & Kulturorte Schweiz wurde jedoch auch auf das Vorhandensein negativer Energien hingewiesen. Diese wurden als fremde Einflüsse temporärer Natur identifiziert, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Kirche getragen wurden und nicht mit der ursprünglichen Kraft in Verbindung stehen. In der Folge wurde die Kirche von diesen gereinigt um die energetische Integrität des Ortes zu bewahren. Weiter wurde die Kirche durch Segnungen geschützt, sodass die reformierte Kirche Küsnacht mit Zuversicht als Kraftort betrachtet werden, der sowohl spirituelle Erneuerung als auch eine Quelle positiver Energie für alle Kirchenbesuchenden bietet.

Medienberichte

Sendung Treffpunkt auf Radio SRF 2010

Zum Inhalt: Der «Treffpunkt» probiert die Wirkung eines solchen Kraftortes aus. In der reformierten Kirche Küsnacht demonstrieren Geomanten die unsichtbaren Energieströme. Der Pfarrer erzählt, wie sich diese im Kirchenalltag auswirken würden. Eine Forscherin für Alternativmedizin und ein Physiker warnen vor Scharlatanerie. Und schliesslich gibt eine Ritualfachfrau Tipps, wie man seinen ganz persönlichen Ort findet, an dem man vielleicht Kraft tanken kann. » Anhören

Kurzfassung Artikel Tages Anzeiger (Nadja Belviso) 2010

«Der Wert an Bovis-Einheiten beschreibt die Menge und die Qualität der feinstofflichen Lebensenergie an einem Ort. Davon sind Vertreter der Radiästhesie überzeugt. Diese Lehre, die den Parawissenschaften zugeordnet wird, untersucht die Strahlenwirkung mithilfe von Ruten und Pendeln. Dass die Empore der reformierten Kirche nicht mit Unmengen an Bovis-Einheiten gesegnet ist, haben 2010 drei Radiästhesisten festgestellt. Sie untersuchten die Kirche im Auftrag des Goldbachers Emil A. Schaerer. Dieser war hellhörig geworden, als ihm Mitglieder des Kirchenchors erzählten, wie leicht ihnen das Singen im vorderen Bereich der Kirche falle, während das Proben auf der Empore schnell müde mache.

Tatsächlich stellten die unabhängig voneinander beauftragten Radiästhesisten fest, dass die Kirche trotz der schwachen Emporenenergie ein Kraftort sei. Alfred Gloor, Präsident des Verbandes für Radiästhesie und Geo-Biologie Schweiz, war einer der drei Experten. Für ihn sind tiefe Werte nicht an sich etwas Schlechtes. «Es braucht für alles einen Ausgleich», sagt er. Ein Ausgleich zu den Energien, die Gloor und seine beiden Kollegen Heinz A. Eistener und Matthias Mettler sonst in der Kirche gemessen haben. Im Chor der Kirche beim Taufstein etwa waren es 20 000 Bovis-Einheiten. Das entspreche einem ungewöhnlich starken Kraftort. Im Vergleich dazu: Die Kathedrale im französischen Chartre, die unter Esoterikern als Kraftort bekannt ist, verfügt über 13 500 Einheiten.

Messgeräte gibt es keine Dass einige diese Methode zur Energiemessung unwissenschaftlich schimpfen, ärgert Gloor nicht. «Es ist tatsächlich so, dass diese Werte nicht wissenschaftlich messbar sind, weil keine Messgeräte zur Verfügung stehen.» Er würde die Werte eher auf emotionale Empfindungen zurückführen, weshalb es auch mal zu 500 Einheiten grossen Unterschieden kommen könne.

Ablehnende Haltungen und Unglauben der Radiästhesie gegenüber entlocken ihm nur ein Lachen. «Dieselben Leute kommen vielleicht irgendwann mal auf mich zu, weil sie zum Beispiel in ihrer Wohnung nicht gut schlafen können.» Den Kampf zwischen Überzeugten und Skeptikern trägt die reformierte Kirchenpflege nicht mit. «Dass diese Untersuchung durchgeführt wurde, haben wir zur Kenntnis genommen», sagt Kirchenpflegepräsident Max Heberlein. Er selbst könne bestätigen, dass er sich in der Kirche wohlfühle. Ob das an der gemessenen Energie liege, wisse er nicht. Er halte sich besonders gern während einer guten Predigt oder bei schöner Musik dort auf.

Es wurden auch Pläne aufgelegt, auf denen jene Orte markiert sind, die besonders hohe Werte aufweisen. Es gebe nämlich unzählige schöne Plätzchen in der Kirche, die mit immerhin 8000 bis 10 000 Einheiten zum Energietanken ebenso geeignet seien wie die Orte mit Spitzenwerten. Pilgerströme, wie sie von der genannten Kathedrale in Frankreich bekannt sind, erwartet Gloor jedoch nicht. Dass ein paar Leute mehr den Weg in die Küsnachter Kirche finden, kann er sich aber schon vorstellen. Das wäre auch ganz im Sinn des Auftraggebers. «Die Kirchen leiden ja immer mehr unter Besucherschwund», sagt Schaerer, «ich dachte, die Leute würden vielleicht neugierig, wenn sich das Gefühl der Sänger bestätigt.»

Küsnachter Bote 2026

Werte und Trends: Orte der Kraft. Am Donnerstagabend, 29.1.26, erlebten die Besucher der Reformierten Kirche in Küsnacht Momente des Staunens. Vielleicht gab es die eine oder andere Erkenntnis über das eigene Wohlbefinden mit Menschen oder das Wohlfühlen an bestimmten Orten. » Dr. Andrea Fischbacher hat die Teilnehmenden durch die spannende Erforschung der Kraftorte geführt. Man spürte in ihrem Referat das tiefe Wissen um die Wirkung der besonderen Orte. Als Zuhörerin oder Zuhörer will man mehr erfahren, sich vertiefen in die aktuellen Forschungsergebnisse. » Dr. Christoph Auckenthaler berichtete von seinen persönlichen Erlebnissen an Kraftorten. Soeben ist sein Buch im Swiboo Verlag erschienen. Er reiste durch die Schweiz und erlebte an verschiedenen Orten ganz besondere Momente der Kraft. Andrea Fischbacher und Christoph Auckenthaler erwähnten ihre Verbindung zu Blanche Merz. Für Andrea Fischbacher war sie Lehrerin und Begründerin für den weiteren Werdegang als Forscherin der Kraftorte; für Christoph Auckenthaler war sie Inspiration für die Besuche der Kraftorte. » Pfr. Dr. Andrea Marco Bianca moderierte durch den Abend. Es war sein letzter Auftritt im Rahmen von «Werte & Trends». Man spürte das Engagement, die grosse Freude und auch die Souveränität in jedem seiner Worte. Zusammenfassend war dieser Abend eine spannende Reise in neue Erkenntnisse, neues Wissen und zu Orten der Kraft. Der Apéro im Anschluss rundete den Anlass ab und liess Raum für noch offene Fragen und Gespräche mit den beiden Vortragenden.