Kirchgemeindeversammlung

KGV<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkk.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>62</div><div class='bid' style='display:none;'>672</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Bewahrer setzten sich durch -
Zu der wegen der Corona-Pandemie zweimal verschobenen Kirchgemeindeversammlung fanden sich nun am 31. August 93 Kirchgemeindemitglieder ein. In drei der vier traktandierten Geschäfte – darunter die ehrenvolle Wahl von Pfarrer Fabian Wildenauer ins Küsnachter Pfarramt – folgten die Stimmberechtigten den Empfehlungen der Kirchenpflege. Fabian Wildenauer stellte sich der Kirchgemeindeversammlung persönlich vor und machte klar, dass er die Küsnachter Verhältnisse gut kennt, u.a. weil er als Bub in der Gemeinde wohnte. Dass er zusammen mit dem in der Versammlung anwesenden Gemeindepräsident in der Pfadi war, bekräftigte seinen guten Bezug zu Küsnacht.

Keine Gnade fand hingegen das Traktandum «Jürgehus Sanierung und barrierefreier Zugang». Bei diesem folgte eine Mehrzahl der Stimmenden den teilweise sehr ausführlichen Voten, die – wenn überhaupt - nur eine wesentlich sanftere Renovation des Jürgehus unter Beibehaltung einer Sigristen-Wohnung im Haus und ohne einen barrierefreien Zugang zu den Büros verlangten. Die bau- und feuerpolizeilichen Bedenken der antragstellenden Behörde und die geltend gemachten organisatorischen Vorzüge des Projektes sowie das Bestreben, den gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetz Nachachtung zu verschaffen, fanden mehrheitlich kein Gehör. Aus diesem Grund wurde Rückweisung des Geschäftes beschlossen.

Max Heberlein, Präsident der Kirchenpflege