Das Jürgehus

Juergehus <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Bildarchiv&nbsp;KG&nbsp;K&uuml;snacht)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>rkk.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>19</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>
Vom ersten Schulhaus im Dorf zum zeitgemässen Begegnungs- und Bürohaus
Regula Boller,
Das Jürgehus gehört seit Anfang des 16. Jahrhunderts zum Ortsbild von Küsnacht. Damals diente es während ca. drei Jahrhunderten als Schulhaus¹. Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Erwerb durch die Kirchgemeinde Küsnacht im Jahre 1965 wurde das Jürgehus als Privathaus mit Metzgerei genutzt.
Die Kirchgemeinde erwarb das geschichtsträchtige Haus mit der Absicht, darin die Verwaltung unterzubringen. Neben Büro- und Empfangsräumen, wurde auch eine Wohnung für den Sigrist, resp. die Sigristin eingebaut. Zu diesem Zeitpunkt galt für die Pfarrschaft noch die Wohnsitzpflicht, was zur Folge hatte, dass sämtliche Pfarrer ihre Büro- und Besprechungsräume in den «eigenen» Wohnhäusern hatte.
Inzwischen sind 55 Jahre vergangen und einiges hat sich geändert. In einem öffentlichen Gebäude müssen Räumlichkeiten barrierefrei erreichbar sein. Für die nicht im Ort wohnhaften Pfarrpersonen müssen geeignete Büros und Besprechungszimmer zur Verfügung gestellt werden. Für das Jürgehus und dessen Nutzung ist somit eine neue Zeit angebrochen. Die grosse und schöne Aufgabe, das Jürgehus für die nächste Generation fit zu machen, wird in Angriff genommen.
Regula Boller, Kirchenpflegerin Ressort Bauten

¹ Quelle: Alfred Egli, Kleine Geschichte der Küsnachter Schule in Küsnachter Jahresblätter 1982, S. 33 ff. mit Hinweisen auf weitere Quellen.