

Jahresbericht 2010
Mit der Konstituierung der neuen Kirchenpflege ist dieses Ressort an den Kirchenpflegepräsidenten übergegangen; die dazugehörige Kommission wurde aufgelöst. Grund dafür war die Überlegung, dass die Öffentlichkeitsarbeit jene Person übernehmen soll, die in erster Linie die Kontakte der kirchlichen Behörde nach aussen hin zu vertreten hat und überdies zuständig ist für den Überblick und die Verantwortung über die behördlichen Aufgaben. Kommt hinzu, dass vom Präsidenten erwartet wird, im Krisenfall «seinen Kopf hinzuhalten ». Während ihrer langjährigen Mitgliedschaft in der Kirchenpflege leitete Marianne Guggenbühl die Öffentlichkeitsarbeit mit grossem Einsatz. Das wirkte sich in der gewissenhaften Übermittlung wichtiger kirchenpolitischer Entscheide, ins besondere der Landeskirche, nach innen und durch die ausgewogene Information und angemessene publizistische Präsenz unserer Gemeinde nach aussen aus. Besonders erwähnenswert ist die hervorragende Redaktionsarbeit für das «info», etwas, das man nur zur Kenntnis nimmt, wenn es nicht oder nicht gut gemacht ist. Mit Beharrlichkeit, was das Beschaffen der Texte zu den Ressorts,Veranstaltungen, den Editorials der Kirchenpflege und den Leitartikeln der Pfarrerschaft betrifft, und mit der sprachlichen Finesse, was das Redigieren von Artikeln und feinfühlige Korrigieren von Beiträgen aus der Behörde und dem Mitarbeiterkreis anbelangt, verhalf Marianne Guggenbühl der Kirchgemeinde zu einer wichtigen Informationsquelle. Angesichts der Ungewissheit zum Fortbestand des «info» – im Zusammenhang mit dem vorläufig abgelehnten Informationsblatt der Politischen Gemeinde – konnte die Kirchenpflege die Mitarbeit von Marianne Guggenbühl über ihren Rücktritt hinaus für die Redaktion des «info» sichern (vorläufig bis Mitte 2011). Dies ermöglicht Kontinuität auf hohem redaktionellem Niveau bezüglich «info» und erlaubt es, die organisatorischen Voraussetzungen innerhalb des Kirchensekretariats zu schaffen, wo bereits heute wichtige Arbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit geleistet wird.
Max Heberlein
