

Jahresbericht 2010
2010 tagte die Kommission Hilfe im In- und Ausland zum ersten Mal in ihrer neuen Zusammensetzung mit Pfr. Brigitte Crummenerl, Annette Stahel, Sam Weber (und ab 2011 Gerhard Hubmann). Vorgängig hatten uns die ehemaligen Verantwortlichen Marianne Guggenbühl und Monika Signer in das Ressort
eingeführt und während einer langen Sitzung all ihr Wissen und Können vermittelt. So war es der neuen Kommission möglich, bei den Vergabungen die bewährten Richtlinien und Qualitätsanforderungen an die Hilfswerke und Institutionen auch weiterhin anzuwenden.
Es wurden insgesamt 441’000 Franken für 104 kirchliche und private Projekte gesprochen. Im Inland gingen 106’000 Franken an 25 kirchliche und 130’000 Franken an 37 private Hilfswerke und Institutionen; im Ausland waren es 139’000 Franken für 17 kirchliche und 66’000 Franken für 25 private Gesuchstellende. Besonders bei den Hilfswerken und Institutionen im Ausland waren wir über die Informationen der früheren Kommissionsmitglieder äusserst dankbar.Während der Sitzung wurde uns bewusst, was für ein Wissen sich die Kommission unter dem Vorsitz von Marianne Guggenbühl über die Jahre angeeignet hatte, und welche immense Arbeit damit verbunden war. Mit Bedauern mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Budget für 2011 massiv gekürzt worden ist.Wir werden uns in der Kommission Gedanken machen müssen, ob mit den zur Verfügung stehenden 381’000 Franken zukünftig weniger Antragstellende berücksichtigt oder aber kleinere Beträge an gleich viele Institutionen überwiesen werden sollen.
Urs Abderhalden
