Malteser Kreuz
Reformierte Kirche Küsnacht
Jahresberichte    

Jahresbericht 2009

Mit diesem Rückblick verabschiedet sich die HIA-Kommission in der Zusammensetzung mit Brigitt Kerbage, Pfr. Brigitte Crummenerl und Monika Signer nach langjähriger erfolgreicher und freundschaftlicher Zusammenarbeit. Während 16 Jahren wurden nach bestem Wissen und Gewissen aberhunderte Finanzgesuche gesichtet und geprüft. Das war nicht immer so: Bevor 1999 aus «OeME» (Ökumene, Mission, Entwicklung) durch die Zusammenlegung mit «Vergabungen» neu das Ressort «Hilfe im In- und Ausland» entstand, waren es nur etwa ein Dutzend Projekte und Institutionen im Ausland – 2009 umfasste die Liste 127 soziale Werke, Partnerschaften und Hilfsorganisation, davon über die Hälfte im Inland. Nicht geändert haben sich die Vorgaben für die Unterstützung: strenge Kriterien zur Projektauswahl, feste Budgetposten für die kirchlichen Hilfswerke Heks, Bfa, mission 21 und (seit 2009) den «Freihof Küsnacht» sowie das jährliche Budget von 441’000 Franken.
Höhe- und Schlusspunkt war im März 2010 der «Sonntag für Entwicklungszusammenarbeit» zum Thema «Nahost ganz nah»: Mit dem Christlichen Friedensdienst cfd und dem Verein «Neve Shalom - Wahat al-Salam» (jüdisch-arabisches Friedensdorf) standen zwei von Küsnacht unterstützte Organisationen im Mittelpunkt. Umrahmt wurde der Anlass wie immer von musikalischen, tänzerischen und kulinarischen Kostproben, diesmal aus dem arabischen Raum. Kommentar einer Besucherin: «Es wurden Grenzen überschritten, und man fand sich zu einem über ra schenden Miteinander. Ich habe mir gedacht, was für ein Traum, wenn dies auch einmal auf religiösem oder womöglich politischem Gebiet möglich würde...» Es gehört sicher zu den schönsten Aufgaben der Kommission für Hilfe im In- und Ausland, Hilfsprojekte und Institutionen unterstützen zu dürfen, von deren verantwortungsbewusstem Handeln die Mitglieder überzeugt sind. Sie danken darum der Kirchenpflege und der Kirchgemeinde für das Vertrauen, das ihnen in all den Jahren entgegengebracht wurde. Und zum Schluss ein herzliches Danke schön der HIA-Kommission für ihr Engagement!

Marianne Guggenbühl

 
Mensch und Kirche
Evangelisch-reformierte Landeskirche Kanton Zürich