

Übersicht Beiträge Hilfe im In- und Ausland 2012
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Nachruf für Walter Gerber
In seinem 91. Altersjahr verstarb am 31. Januar Walter Gerber. Er war von 1974 bis 1982 Mitglied der Kirchenpflege (Personal und Vizepräsidium). Ende der 70er Jahre, als das Drogenelend nicht mehr zu über sehen war, setzte er sich mit grosser persönlicher Entschlossenheit – zusammen mit einer Gruppe von Kirchenpflegerinnen, Kirchenpflegern und Pfarrern – für die Gründung einer Drogentherapiesta tion in Küsnacht ein. Die Betreuung ehemals suchtabhängiger Menschen und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft waren ihm ein Herzensanliegen. So entstand 1979 der «Freihof Küsnacht» aus der tiefen Überzeugung für eine gelebte Mitmenschlichkeit und hat vielen Bewohnern über die Jahre die Rückkehr in einen normalen Alltag ermöglicht. Dafür gilt Walter Gerber als Gründungsmitglied, als erster Präsident und als Ehrenpräsident des Freihof unser aller Dank!
Seiner Familie sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.
Marianne Guggenbühl
Musikgottesdienste
Im Januar wurden der Kirchgemeinde gleich zwei Musikgottesdienste geboten: am 17. Januar zum zweiten Mal ein Jazz-Gottesdienst von Pfr. René Weisstanner in der Kirche, mit dem Trio Alessandro d’Episcopo und der Sängerin Ann Malcom, und am 21. Januar schon zum 7. Mal der «Country-Chilä-Brunch» von Pfr. Andrea Marco Bianca (und dem Frauenverein Küsnacht-Berg) im Limberg, mit Rolf Raggenbass und seiner Country Heart Band. Beide, Jazz- und Country Musik, haben christliche Wurzeln.Zusammen mit dem traditionellen Operngottesdienst von Pfr. Brigitte Crummenerl bieten diese «etwas anderen Gottesdienste» die Möglichkeit in den Genuss von Musik zu kommen, die über die gewohnte sonntägliche Kirchenmusik hinausgeht.
Kirchenpflegetagung auf Boldern
Im Januar besuchte eine Küsnachter Delegation im Evangelischen Tagungs- und Studienzentrum Boldern, Männedorf, eine landeskirchliche Tagung unter dem Titel «Für eine bessere Welt»: Mission und Diakonie in weltweiter Verantwortung. Zu hören war unter vielem Anderen, wie wichtig es sei, die «weltweite Dimension» im Auge zu behalten und als Kirche immer wieder über den eigenen Gartenhag hinauszuschauen. Gerade in der heutigen «globalisierten Welt» stelle sich die Frage nach dem Verhältnis von lokaler und internationaler Diakonie, wobei reformierte Tradition die Verankerung weltweiter Solidarität in der lokalen Kirchgemeinde betone, weil die Kirche seit jeher eine «globale Ausrichtung» habe. Jeanne Pestalozzi-Racine, Vizepräsidentin des Zürcher Kirchenrates, und Peter Dettwiler, Leiter der Fachstelle «Ökumene, Mission und Entwicklung» der Zürcher Landeskirche, sehen auch die kirchlichen Hilfs werke als «Fenster zur Welt».Ein Rückblick auf die Missionsarbeit im 19. Jahrhundert zeigte, wie sehr sich Mission inhaltlich und das Verhältnis der Mutter- zur Tochterkirche gewandelt haben: Heute geht es in der kirchlichen Entwicklungsarbeit um eine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. In Workshops wurden verschiedene Themen diskutiert, beispielsweise «Fair Trade»: Globale Spielregeln, mehr Unterstützung und vor allem eine Öffnung der Grenzen für Dritte-Welt-Produkte sind Forderungen, die auch der bekannte Wirtschaftspolitiker Rudolf Strahm in seinem Referat aufgriff.
Amtsdauer 2010 - 2014
Zürcher Kirchenrat: Empfehlungen zur neuen Ressortstruktur der Kirchenpflege
Im Zentrum der Aufgaben der Kirchenpflege steht der Gemeindeaufbau, den sie als Kollegialbehörde zusammen mit dem Pfarramt und den Mitarbeitenden gemeinsam verantwortet. Die einzelnen Ressorts sind dabei der Kollegialbehörde nachgeordnet. Sie bündeln sich neu in vier Hand lungsfelder.
Kirchliche Handlungsfelder:
Die neue Kirchenordnung umschreibt in ihren Grundsatzartikeln den «Auftrag» der Kirche so: Als Volkskirche leistet sie ihren Dienst in Offenheit gegen über der ganzen Gesellschaft durch
• die Verkündigung des Wort Gottes in Liturgie, Predigt, Taufe und Abendmahl
• die Zuwendung auf Grund des Wort Gottes in Diakonie und Seelsorge
• die Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes in der Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
• die Ausrichtung am Wort Gottes beim Aufbau der Gemeinde
Dieser Formulierung entspricht auch die Neubenennung der kirchlichen Handlungsfelder: Die Landeskirche nimmt ihren Auftrag wahr durch die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat in den vier Handlungsfeldern Verkündigung und Gottesdienst, Diakonie und Seelsorge, Bildung und Spiritualität sowie Gemeindeaufbau und Leitung. Und da, wo sich die Bereiche überschneiden, kann es spannend und für das Leben der Kirchgemeinden produktiv werden.
Behördenwahlen 2010
Am 25. April wird im Rahmen der Küsnachter Gemeindewahlen eine neue kirchliche Behörde gewählt. Zur Wahl stellen sich 8 Gemeindemitglieder; es bleibt 1 Vakanz.Termine: Behördenwahlen am 25. April, allfälliger zweiter Wahlgang am 13. Juni
